Mission Downtown (Teil 2) – Vorwort

Die erste Sitzung haben wir mit einigen Vorworten seitens des Spielleiters begonnen.

Zum einen haben wir kurz abgeklärt wie der Ablauf unserer Treffen sein soll.

Wir wollen stets erst beginnen wenn alle Anwesend sind, und auch dann, wenn der letzte sich dazu gesellt noch ein bisschen quatschen, damit jeder seine Neuigkeiten aus dem normalen Leben los werden kann.

Dann eröffnen wir die Runde mit dem „Opener“, eine Art Trailer die ich mit dem Windows Media Player, einem passenden Musikstück und etlichen Bildern aus dem Netz gebastelt habe. Der Opener dient nicht nur zur Vermittlung der Atmosphäre, er trennt auch die Zeit in der wir uns noch nicht im Spiel befinden von eben der Spielzeit. Zusätzlich hab ich die Möglichkeit genutzt, wie in einem Vorspann einer Serie, wichtige Charaktere mit Bild und Namen aufzuführen, was wie ich hoffe, dafür sorgt das man schneller (wieder) weiß, wer mit einem bestimmten Namen gemeint ist.

Als nächstes wollten wir konzentriert 3 Stunden spielen, möglichst keine Ablenkungen wie RL Neuigkeiten, Getränke holen, Raucherpausen. Die Zeit wird natürlich ungefähr passend gewählt, also wir stellen uns keinen Wecker, aber wenn zwischen 2,5 und 3,5 Stunden irgendwo eine Pause möglich wäre ohne den Fluss des Spiels (gravierend) zu unterbrechen, dann wird die genutzt um eine Pause von 15-30 Minuten einzulegen.

Die Pause ist dann wiederum da um frische Luft schnappen zu gehen, Raucherpausen einzulegen ect.

Dann kommen nochmal ca. 3 Stunden konzentriertes Spiel.

Und abgeschlossen wird es von einer Nachbesprechung wo jeder sagen kann und soll, was ihm gefallen hat, was sich ändern könnte usw.

Bei der Frage nach Regelfragen wurde nochmal kurz abgeklärt wie die Kaskaden funktionieren, von der die Soldaten eine gratis zum Auftakt bekommen haben.

Der Nächste Punkt war dann einige Aufklärung über die Vorgehensweise eines Fireteams das die Gruppe darstellt. (Soweit sich das der Spielleiter das eben aus verschiedenen Medien angeeignet hat.) Wichtig war zB. das ein Fireteam stets alle 4 „Himmelsrichtungen“ im Auge hat und je einer der Vier für eine zuständig ist.

Dann noch ein wenig darüber wie man unter Beschuss vorrückt und auch wie man einen Verletzten Kameraden bergen würde.

Dann kamen einige Worte zu den Support Squats und dem Flight Team. Kurz gesagt, das man mit den Support Squats vorsichtig sein sollte, da die nicht so schnell ersetzt werden können (Also nicht als Kanonenfutter verbratten) und das man im Bestfall die Befehlskette einhält wenn man sich keine zusätzlichen Feinde machen will.

Das Flight Team fliegt den VTOL und hier war besonders Thema das es den Spielern nicht unterstellt ist wie die Support Squats und das sie im Regelfall eine Sichere Landezone brauchen und die Spieler dafür Verantwortlich sind das eine solche Existiert (bei Abholung).

Und zuletzt habe ich noch vorab angekündigt das der Erste Teil des Abenteuers dazu dienen wird einige Szenen zu Thematisieren die zwischen der Ankunft jedes Einzelnen auf dem Stützpunkt und der ersten Mission liegen wird. Innerhalb dieses Teils wurden zB. auch einige NPCs eingeführt die der jeweilige Charakter aber schon in seinen Hintergrund integriert hatte.

Dies habe ich in der Hoffnung gemacht das man sich so schneller mit den Leuten die der Charakter eigentlich schon ein Weilchen kennt vertraut machen kann.

Dann haben wir den Opener auf dem Laptop angesehen und begonnen zu spielen. (Ach, ich würde euch den Opener gerne hier zeigen, aber … Copyrights und all das … wenn ihr Interesse habt ihn mal zu sehen, kann ich ihn euch evtl. mal im Privaten Rahmen vorspielen.)

Eine Antwort zu “Mission Downtown (Teil 2) – Vorwort”

  1. Rapha sagt:

    Von der Organisation her hat es tatsächlich super funktioniert. Der Opener setzt ganz klar die Trennlinie (für die Idee dürfen wir uns bei der Pädagogik bedanken – das machen auch manche Lehrer zu Beginn der Schulstunde!), die Atmosphäre war durch die Nicht-Unterbrechungen wirklich dicht und die Pausen dafür lang genug. Auch die Nachbesprechung fand ich sehr wichtig. Ganz allgemein werde ich bei von mir geleiteten Runden mehr auf solche Dinge achten (am Samstag z.B. habe ich eine Anfängerrunde “Unknown Armies” geleitet und gleich diese “Regeln” eingeführt).

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